Systemorientierte Managementlehre: Das Neue St. Galler Managementmodell

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„Es gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie.“ (Kurt Lewin)

Die Führung, Lenkung und (Um)Gestaltung von Unternehmen ist eine äußerst anspruchsvolle Aufgabe geworden. Die klassische Betriebswirtschaftslehre, die im Wesentlichen auf Prinzipien wie Linearität, Stabilität und Deduktion aufbaut, kann die brennendsten Probleme der heutigen Unternehmensführung immer weniger beantworten. Denn in der klassischen BWL stehen Disziplinen wie strategische Unternehmensplanung, Marketing, Organisationslehre, Qualitätsmanagement oder Projektmanagement nebeneinander. So werden sie an Schulen und Hochschulen auch meist noch gelehrt.

In einer komplexen, dynamischen Welt benötigen wir jedoch integrierte, ganzheitliche und auf den Prinzipien der Systemtheorie und der Kybernetik aufbauende Konzepte, Modelle und Theorien. Dies ist aber nichts gänzlich Neues. Wir sprechen von der systemorientierten Managementlehre, wie sie beispielsweise an der renommierten Universität St. Gallen seit den 60-er Jahren entwickelt wurde. Weg vom reinen „Nebeneinander“, hin zu einer ganzheitlichen Integration relevanter Funktionen und Disziplinen.

Die St. Galler Managementlehre ist eine „gute Theorie“. Sie hilft, praktische Problemsituationen und Herausforderungen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten, zu analysieren und zu bearbeiten. Deshalb baut unser Beratungsansatz auch wesentlich auf dieser Managementlehre auf (und den Theorien, auf denen die St. Galler Managementschule wiederum aufbaut wie z.B. Systems Approach, Viable-System-Model, Kybernetik, Unternehmensethik etc.).

Ein Grundkonzept der St. Galler Managementlehre ist das St. Galler Managementmodell sowie das „Neue St. Galler Managementmodell“ von Prof. Rüegg-Stürm:

sgmm

 

Download: Kostenlose Leseprobe „Neues St. Galler Management-Modell“ (PDF)

Dieser Orientierungsrahmen bringt in der (Beratungs)Praxis u.a. folgende Vorteile mit sich:

  • Betrachtung eines Unternehmens als komplexes, offenes, soziales System
  • Schaffung von Begriffsklarheit
  • Thematisierung wichtiger Wirkungszusammenhänge (z.B. Abhängigkeiten zwischen Strukturen und Prozessen)
  • effektives Design von Veränderungsprozessen (z.B. Strategie –> Prozesse –> Strukturen –> Führung)
  • Wichtiges von weniger Wichtigem trennen –> ORIENTIERUNG
  • Referenzrahmen, auf den man immer wieder verweisen kann –> wesentlich effizientere Diskussionen –> gemeinsames „Bild“ der Organisation

Fazit: Das (Neue) St. Galler Managementmodell ist ein wichtiges Modell im Rahmen der modernen, systemorientierten und integrierten Managementlehre.

Buchempfehlungen:

Entstehungsgeschichte

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