Startup as a management concept

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Von meinem Coworking Kollegen Michael Breidenbrücker habe ich folgendes gelernt:

  • (Lean) Startup ist ein Management Konzept.
  • Es geht um Disziplin, Rhythmus (frequency) und kontinuierliches Lernen (learning).
  • Etablierte Unternehmen können von gut geführten Startups viel lernen.

Ich glaube verstanden zu haben, was er damit meint. Einige Gedanken zu Überlebensfähigkeit, Innovation und „startup as a management concept“.

Überlebensfähigkeit

Die Überlebensfähigkeit sozioökonomischer Systeme hängt direkt mit ihrer Anpassungsfähigkeit zusammen. Je besser und effektiver sich ein Unternehmen den sich verändernden Umfeldbedingungen anpassen kann, umso erfolgreicher kann es sein. Es geht aber nicht nur darum, sich Markterfordernissen anzupassen. Vielmehr geht es im vernetzten Zeitalter um die Erzeugung von Marktdruck durch Ideen und echte Innovation.

Innovation

Nach wie vor ist der Glauben weit verbreitet, dass wir durch aufwändige Innovationsprozesse und gesteuerte Produktentwicklungsprojekte innovative Produkte und Dienstleistungen generieren können. In manchen Bereichen mag dies (noch) zum Erfolg führen. In den meisten Wirtschaftsbereichen benötigen wir aber ein grundlegendes Umdenken.

Warum? Das Umfeld ändert sich viel schneller, als es das klassische Innovations- und Projektmanagement vorsieht.

Lean Startup

Vorab: Ich möchte Startups oder das, was man darunter verstehen kann, nicht glorifizieren. Denn der Hype ist vielfach nicht gerechtfertigt. Es gibt viele Aspekte, die Startup Teams von erfahrenen Unternehmer/innen lernen können.

Aber umgekehrt können etablierte Unternehmen auch sehr viel von der Geschwindigkeit, Dynamik und Agilität innovativer Unternehmensgründungen lernen. Das am meisten verbreitete Konzept in diesem Zusammenhang ist „Lean Startup“ von Eric Ries. Wie funktioniert es?

Quelle: https://newentrepreneurship.nl/lean-startup-method/

Wie bei der schlanken Produktion soll bei Lean Startups die Verschwendung minimiert werden. Es geht einzig und allein darum, möglichst rasch und effektiv Wert und Nutzen für Kunden zu generieren. Ein eigentlich einfacher Grundgedanke, der aber in vielen Entwicklungs- und Innovationsabteilungen großer Unternehmen verloren gegangen ist.

Weiters propagiert Lean Startup einen iterativen Entwicklungs- und Lernprozess: Build – Measure – Learn.

Quelle: https://newentrepreneurship.nl/lean-startup-method/

Das Konzept ist eigentlich trivial – es basiert auf einfachen und logischen Prinzipien. Für junge oder neu gegründete Unternehmen ist die Anwendung verhältnismäßig einfach, wenn das Gründer-Team auf das Konzept vertraut und die Prinzipien konsequent anwendet und einfordert.

Für Unternehmen mit einer gewachsenen Struktur und Kultur kann die Anwendung dieser Innovations-Philosophie schon wesentlich schwieriger sein. Denn es geht darum, lange praktizierte und eingeübte Denk- und Verhaltensmuster zu verändern.

Fazit

Die Art und Weise, wie sich gute Startup Unternehmen organisieren, unterscheidet sich signifikant von etablierten Management- und Organisationskonzepten. Im digitalisierten Zeitalter werden wir mehr davon brauchen, um echten Fortschritt erzielen zu können. Viel mehr.

Stefan Hagen

Literaturempfehlungen:

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