Projekte gemeinsam meistern – Getting Projects Done.

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Gestern durften wir mit einem langjährigen Kunden – der Allgäuer Stoll Gruppe – einen erfrischenden “PPO Sprint” durchführen. PPO steht für Prozess- und ProjektOrganisation. Ziel des Workshops war es, mit dem Führungskreis (30 Personen) ein gemeinsames Bild zu folgender Leitfrage zu entwickeln: “Wie können wir Projekte in einem zunehmend komplexen und dynamischen Umfeld erfolgreich gemeinsam meistern?

Herausforderungen des Projektgeschäfts

1-ZKiEyFRK2qj2dgA_oRda-wDie Stoll Gruppe ist im internationalen Projektgeschäft tätig. In den Geschäftsfeldern Gebäudetechnik, Automation, Energietechnik, Anlagenbau und Prozesstechnik werden anspruchsvolle technische Lösungen realisiert – und das weltweit.

Die Unternehmensentwicklung orientiert sich an systemischen und kybernetischen Konzepten und Grundlagen. Die Organisation wird als lebendiger Organismus betrachtet und entwickelt – dafür setzt sich Markus Stoll ganz persönlich ein. Denn eines ist klar: Mit den mechanistischen (Projekt)Methoden des 20. Jahrhunderts können die Anforderungen des 21. Jahrhunderts nicht mehr bewältigt werden.

PPO@Stoll

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Gutes und richtiges Projektmanagement ist die Pflicht, Projektführung die notwendige Kür. Wie können diese beiden Ebenen unterschieden werden?

Projektmanagement beinhaltet das saubere und geordnete initiieren, planen, steuern und abschließen eines Projekts. Im Fokus stehen u.a. folgende Fragen:

  • Was braucht der Kunde (wirklich)?
  • Welche Anforderungen und Rahmenbedingungen sind zu beachten?
  • Wer macht was bis wann?

Die Projektführung ist auf mehrere Schultern verteilt. Am Beginn eines Projekts haben die Expert/innen des technischen Vertriebs (“Solutions”) die Verantwortung für die vorausschauende Führung des Projekts. Nach der Beauftragung durch die Kunden geht die Verantwortung an eine/n interne/n Projektleiter/in über. Gemeinsam mit den technischen Abteilungen (“Competence Centers”) und der kaufmännischen Unterstützung (“Controlling Finance Administration”) werden folgende Fragen rollierend behandelt:

  • Wie können wir die für den Kunden bestmögliche Lösung konstruieren und bauen?
  • Wie können wir alle Projektbeteiligten gezielt in die Projektabwicklung involvieren?
  • Wie können wir flexibel auf Änderungen eingehen und trotzdem einen stabilen Rahmen für die effiziente Bearbeitung der Projekte schaffen?

Prinzipien ≠ Regeln.

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Ein projektorientiertes Geschäftsmodell bringt es mit sich, dass es keine einfachen und allgemein gültigen Erfolgsregeln gibt. Denn Regeln wären viel zu trivial, um der Komplexität der Problemstellungen und des Umfeldes gerecht zu werden.

(Erfolgs)Prinzipien unterscheiden sich von Regeln. Denn wenn man einmal die “Prinzipien erfolgreicher Zusammenarbeit in sozialen Systemen” verstanden hat, geben sie Orientierung und Klarheit. Und vor allem geht man mit einer anderen Geistes-Haltung (vgl. Roger Dannenhauer) an die Projekt- und Teamarbeit heran.

Das Ergebnis des eintägigen PPO Sprints war ein gemeinsam erarbeitetes und von Dennis de Jonge illustriertes Bild, welches wichtige Erfolgsprinzipien für die Abwicklung der Projekte in der Stoll Gruppe enthält.

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Diesem Fazit vorangegangen war ein intensiver Co-Creation-Tag, bei dem aktuelle Probleme und Stolpersteine schonungslos angesprochen und aus unterschiedlichen Perspektiven reflektiert wurden. Im anschließenden World Café wurden konkrete Lösungsansätze ausgearbeitet, welche schließlich im Gesamtbild “Projekte erfolgreich meistern” zusammen geführt wurden.

Lebendiges Projektmanagement – Lebendige Organisationsgestaltung.

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Um in der heutigen Wirtschaftswelt anpassungs- und damit überlebensfähig zu bleiben, müssen Organisationen nach den Prämissen lebensfähiger Systeme gesteuert, entwickelt und gestaltet werden. Die systemische Organisations- und Führungslehre hält in diesem Zusammenhang die wirkungsvollsten Konzepte bereit. Aber die Übertragung dieser Theorien und Erkenntnisse kann mit dem „Trainieren den Organisationsmuskels“ verglichen werden. Nur wer im Training bleibt, bleibt auch fit und leistungsfähig.

Hierzu brauchen wir neue, partizipative Formate, Menschen mit einer offenen und konstruktiven Grundhaltung und bewusste Lern- und Reflexionsschleifen.

Die Zeit der (vermeintlichen) Patentrezepte ist vorbei.

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