Ars Electronica 2014: C – what it takes to change…

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Die Ars Electronica in Linz (4.-9. September 2014) ist eine weltweit anerkannte – wahrscheinlich die wichtigste – Veranstaltung zu digitaler Kunst. Dieses Jahr wird bereits das 35jährige Jubiläum gefeiert. Eine grandiose Leistung, die größten Respekt verdient.

Vor einigen Tagen hatte ich die Gelegenheit, an der Ars Electronica Gala teilzunehmen. Dort wird jährlich der Prix Ars Electronica in verschiedenen Kategorien verliehen – sozusagen der „Oscar“ der digitalen Kunst. Das, was ich dort gesehen und erlebt habe, hat mich in mehrerlei Hinsicht begeistert.

Die Digitale Transformation verändert unser Leben.

Die digitalen Möglichkeiten, die in den vergangenen Jahrzehnten geschaffen wurden, werden unser Leben weiter verändern. Der Begriff „Digitale Transformation“ beschreibt Tiefgreifend verändern. Einige Beispiele:

  • Informationsflut: Wir müssen tagtäglich eine ständig steigende Menge an Informationen verarbeiten. Besonders kritisch ist in diesem Zusammenhang die e-Mail-Flut zu sehen, die uns wie ein permanentes „Grundrauschen“ begleitet.
  • Komplexität und Veränderungsdynamik: Die digitale Vernetzung hat die Komplexität, mit der wir beruflich und privat konfrontiert werden, explosionsartig erhöht. Das erhöhte die Unsicherheit, in der Menschen (vor allem Führungskräfte) und Organisationen handeln und Entscheidungen treffen müssen.
  • Digital Commerce / Digital Advantage: In den vergangenen 20 Jahren haben sich die Spielregeln des Marktes in vielen Branchen grundlegend verändert. Der Umgang mit den digitalen Möglichkeiten ist zu einem kritischen Erfolgsfaktor vieler Unternehmen geworden (z.B. Handel, Tourismus, Banking…). Dabei sind Social Media, Web 2.0 & Co aber nicht nur ein weiterer Kommunikations- und Vertriebskanal. Organisationen müssen (zumindest in Teilbereichen) eine Unternehmenskultur aufbauen, die jener eines Internet-Startups gleicht. Frisch, collaborativ, offen, lernfähig.
  • Internet of Things: Die Vernetzung greift immer tiefer in die „analoge Welt“ ein. In wenigen Jahren werden praktisch alle elektronischen Geräte, die uns umgeben, mit dem World Wide Web verbunden sein. Dies führt zu einer schrittweisen Verschmelzung der analogen und der digitalen Wirklichkeit.

Natürlich ist diese Entwicklung teilweise beängstigend, und auch als Beratungsunternehmen spüren wir die vielen Herausforderungen und Nebenwirkungen, die mit der Digitalen Transformation verbunden sind. Für uns bei Hagen Management ist aber klar: Die Entwicklung ist radikal und unumkehrbar. Unternehmen werden lernen müssen, die Digitale Transformation als Chance zur Weiterentwicklung ihrer Organisationsstrategie, -struktur und -kultur zu begreifen.

Hagen Management versteht sich schon jetzt als Unternehmensberatung 2.0. Wir arbeiten nach den Prinzipien und Modellen der systemischen Organisationsberatung und -entwicklung – und gleichzeitig setzen wir Webtechnologien wie Business Wikis oder moderne Aufgabenmanagementsysteme ein, um die digitalen riesigen Potenziale der Digitalisierung zu erkennen und von innen heraus zu erlernen. Denn das „Unternehmen der Zukunft“ wird an diesen Technologien nicht vorbei kommen.

C – what it takes to change…

Zurück zur Ars Electronica. Es kommt nicht von ungefähr, dass da Motto der diesjährigen AEC lautete: „C – what it takes to change…„. Der Österreichische Bundesminister für Kunst und Kultur, Dr. Josef Ostermayer, brachte es in seiner Rede bei der ACE Gala gut auf den Punkt. C könnte stehen für

  • Culture,
  • Creativity,
  • Collaboration,
  • Copyright,
  • Create oder auch
  • Changing Minds.

Fazit: Die Digitale Transformation schreitet weiter voran. Menschen und Organisationen haben die Wahl: Entweder sie setzen sich damit in einer kritisch-konstruktiven, differenzierten und offenen Haltung auseinander. Oder aber sie betrachten die Entwicklungen quasi von außen und gehen davon aus, dass der Sturm an ihnen vorüber zieht.

Letzteres halten wir (in den meisten Fällen) für eine wenig erfolgsversprechende Strategie.

PS: Noch einige Eindrücke von der ACE Gala.
PPS: Das waren die Sieger des Prix Ars Electronica.

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